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Taoismus und der Weg des Wenigerwerdens

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Diese beiden Fragen werden immer dann gern gestellt, wenn das Leben einen anderen Verlauf nimmt als erwartet und die bisher akzeptierte Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens neu formuliert werden muss. Dabei ist diese Frage so alt wie die Menschheit selbst. Vermutlich verdanken die verschiedenen Philosophien und Weltbilder ihre Entstehung der Suche nach einer Antwort auf diese Frage.

Die Antworten, die aus den vorchristlichen Kulturen bekannt sind, weisen viele gemeinsame Merkmale auf, sodass die Existenz einer gemeinsamen Urquelle der verschiedenen Kulturen nicht ausgeschlossen werden kann. Die in den folgenden Ausführungen angeführten Beispiele sind der chinesischen Tradition entnommen.

Im altchinesischen Klassiker, dem „Tao Te King“ (6. Jh. v. Ch.), werden in kurzen Versen wesentliche Aussagen zu Sinn und Zweck des menschlichen Lebens gemacht. Im Vers 16 dieses Werkes wird an bedeutender Stelle das Piktogramm  „guei“ (= Rückkehr; siehe Abbildung links) benutzt. Alle Piktogramme der chinesischen Sprache bestehen aus einer oder mehreren Bildkomponenten. Die Wurzelkomponente von „guei“ heißt „zhi“ (siehe Abbildung, unten links) und hat die Bedeutung von stehenbleiben, innehalten, mit anderen Worten ausgedrückt: den gewohnten Ablauf der Ereignisse anhalten. Der Beweggrund für dieses Anhalten ist nicht der Wunsch, eine Art Zwischenbilanz zu ziehen, um festzustellen, wie weit man noch von den selbstgesteckten Lebenszielen entfernt ist. Mit diesem kurzen Halt, der noch heute in einigen esoterischen Schulen geübt wird, sollen die Übenden mit den unbewussten, vollkommen automatisierten Reaktionen in den verschiedensten Lebenslagen konfrontiert werden. Innehalten und Einsicht gewinnen, besonders in die vorprogrammierten Denk- und Gefühlsmuster, die sich wie Schablonen in der Vergangenheit unbewusst festgesetzt haben, stellt ein gutes Mittel dar, Selbsterkenntnis zu erlangen. Es wird dem Sucher vor Augen geführt, was sich in ihm eingenistet hat und in welchem Maße er in den Fesseln seiner Gewohnheiten gefangen ist.

Rückbesinnung und Rückkehr

Durch die unerwartete Zäsur im Ablauf der automatisierten Lebensvorgänge kann erreicht werden, dass die bisher nie in Frage gestellte, vollkommen unreflektierte Identifikation mit den Abläufen des Lebens gebrochen wird. Nicht selten ist dies der Zeitpunkt, an dem ein neuer und anders ausgerichteter Lebensweg beginnt, eben ein spiritueller.

Der Weg der Rückkehr steuert kein Ziel in der Zukunft an; er ist vielmehr ausgerichtet auf einen Seinszustand, den der Mensch einmal besessen, den er aber verlassen hat. Im Taoismus spricht man daher von der Rückkehr zum Ursprung, nicht im historischen, sondern im ontologischen Sinn. Untersucht man jetzt noch die anderen Komponenten des Piktogramms „guei“, dann tritt die Kernaussage der taoistischen Lehre klar ersichtlich zutage. Die Komponente „dui“ (oben links im Hauptzeichen „guei“) heißt anhäufen. Rechts im Piktogramm steht die Komponente „zhou“ mit der Bedeutung Besen, fegen. In dem Zeichen „guei“ sind demnach drei Schritte des Rückweges enthalten:

  • anhalten
  • sich des Angehäuften bewusst werden
  • das Angehäufte wegfegen.

Die Mitte des Menschen ist im physischen wie im übertragenen Sinne von Angelerntem (Angehäuftem) überlagert. Der Blick für das Einfache ist verlorengegangen. Mit der Rückbesinnung auf das einfache, reine Sein, einen Zustand, in dem die Einheit der drei Schöpfungskräfte noch ungebrochen ist, beginnt der Rückweg. Aus Einsicht kehrt der Mensch zurück in einen Seins- und Bewusstseinszustand, der ihm in der ursprünglichen Schöpfung zu eigen war. Rückkehr im erweiterten Sinne heißt Wiedereintritt in ein Lebensfeld, das zeitgleich neben der polaren, vergänglichen Schöpfung existiert, von dem aber nur andeutungsweise Aussagen gemacht werden können.

Viele Menschen sehen in der Lehre vom anderen Lebensfeld ein Produkt der menschlichen Phantasie, welches als Grundlage dient für Märchen, Poesie und religiöse Schwärmerei. In der Wirklichkeit des polaren Daseinsfeldes, die allen zugänglich ist, sehen sie die einzige nachweisbare Existenzmöglichkeit. Hier hat sich der Mensch so gut es geht eingerichtet; er hat Mittel und Wege gesucht, um sich gegen die Unbillen der unberechenbaren Naturgewalten zu schützen. Der Mensch gleicht, um es in einem Bild auszudrücken, einer auf dem Wasser schwimmenden Blume, die von den Wassern des Lebens mitgetragen, oftmals aber auch mit fortgerissen wird.

Der Weg des Werdens und der Weg des Entwerdens

Auf die Unsicherheiten, die das Leben auf diesem Planeten für alle hier Inkarnierten bereithält, reagieren die Menschen auf unterschiedliche Weise. Entsprechend dem Bewusstseinszustand des Einzelnen und der Gemeinschaft haben sich zwei unterschiedliche Lebenswege herausgebildet: einmal der Weg des Werdens und zum anderen der Weg des Entwerdens.

Zum Weg des Werdens tendieren die Menschen, die ganz von der Mannigfaltigkeit der geschaffenen Formen in der Erscheinungswelt gebannt sind. Sie fühlen sich innerlich stark genug, ihr Schicksal aktiv selbst zu gestalten und zu bestimmen. Diese Menschen verfügen über eine starke Willens- und ebenso starke Durchsetzungskraft, die vom „Feuer dieser Natur“, das ist das energetische Zentrum des Solarplexus, gespeist werden. Natur- und Lebensvorgänge werden beobachtet und erforscht mit dem Ziel, physikalische, chemische und biologische Prozesse in der Natur manipulieren und zum Vorteil des Menschen verändern zu können. Der Mensch will, gestützt auf seinen Eigenwillen, die Macht über die Natur gewinnen. Im Kampf um die Macht verzeichnet er zeitweise und vorübergehend Erfolge. Misserfolge können ihn aber nicht entmutigen. Wie Sisyphus nimmt er nach jeder erlittenen Niederlage den Kampf erneut auf sich, belebt von der Hybris des von den Schöpfungsprinzipien abgewandten Intellektes. So stehen Entwicklung und Förderung der intellektuellen Fähigkeiten an erster Stelle in der Erziehung des Menschen. Die Gehirnaktivitäten werden überbewertet. Die Dominanz der Mentalkräfte über die vitalen Lebenskräfte löst ein Ungleichgewicht im Menschen aus. Das überlagerte Herz kann seine Vermittlungsrolle zwischen oben und unten nicht mehr ausüben. Dieses permanente Ungleichgewicht verursacht körperliche und psychische Störungen. Diese Gefahr war den alten Chinesen bewusst.

Laotse weist im Vers 61 des darauf hin. Die im Vers benutzten Metaphern stehen ganz in der Tradition der universellen Lehre, welche das Wissen von der Transformation nur verschlüsselt weitergibt. Unbefugte lesen über die eigentliche Aussage hinweg. Die Entwicklung der Menschheit, besonders in der westlichen Welt, hat sich so gestaltet, dass die Wissenschaften die Menschen in einen nicht mehr aufzuhaltenden Fortschrittsglauben gestürzt haben. Die unzählbare Menge an Publikationen aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung lassen die Bibliotheken überquellen; die grundsätzliche Frage jedoch, die nach dem Sinn des Lebens, kann nicht zufriedenstellend beantwortet werden.

Ist der Drang nach äußerer Selbstverwirklichung und Machtausübung über die Lebensvorgänge in der Natur weniger vorherrschend im Menschen, dann gehört er zu der kleineren Gruppe jener, die den Weg des Entwerdens wählen. Der Blick dieser Menschen ruht zwar auf der äußeren Schöpfung, ohne dass sie von ihr Besitz ergreifen wollen, das Auge blickt aber vielmehr bis in das Innere der Formen. Gelenkt wird dieses forschende Sehen nicht vom Intellekt, sondern vom Herzen (die alten Chinesen dachten mit dem Herzen). Die traditionalen Wissenschaften, so zum Beispiel die chinesische Medizin, sind entstanden aus dem Wissen, das über das Denken mit dem Herzen erlangt wurde. Natur- und Weltereignisse werden von innen im Wesenhaften erfasst. Je tiefer der beobachtende Blick in das Innere eines menschlichen Körpers oder eines lebendigen Naturobjektes eindringt, umso klarer treten die universellen Prinzipien hervor, die der sichtbaren Schöpfung innewohnen und sie tragen. In intuitiver Schau erlebt der Seher dann die sich unentwegt verändernden, unermesslichen Energiemassen, die aus der Urquelle, aus dem kosmischen Mutterschoß hervorquellen. Es sind die Urwasser, die ununterbrochen fließen und in die Formwerdung drängen. Strukturen bauen sich auf, werden abgebaut, zerlegt und gehen in andere Formen über. Das Prinzip der ewigen Wandlung findet sich im Makro- und im Mikrokosmos.

Getrenntsein von der Schöpfung

Hat sich der Intellekt jedoch von der Vibration des Herzens abgekoppelt und sucht das Bewusstsein – den Mittelpunkt fliehend – in der Peripherie der geschaffenen Welt nach Sinnzusammenhängen, so fühlt sich der Forscher verloren und wie am Rande eines Abgrundes stehend. Isolation und Sinnlosigkeit bestimmen sein Lebensgefühl. Statt Einheit empfindet er ein Getrenntsein von der übrigen Schöpfung. – Verdankt er sein Leben einem Zufall oder einem grausamen Spiel übermenschlicher Kräfte? Geboren werden bedeutet für ihn, hinausgeworfen werden in die Fluten des Lebens, um irgendwann von den Wellen verschlungen zu werden. Innere Rebellion, Auflehnung und Protest gegen diese Grundbedingung des menschlichen Lebens sind die Folge. Gleichgesinnte scharen sich zusammen, und gestützt auf die intellektuellen Fähigkeiten werden mentale Konstrukte erfunden, genannt Kunst, Kultur und Religion, die wie Bojen bei stürmischer See den Menschen Sicherheit und Halt geben.

Gesellschafts- und Staatssysteme werden auf der Grundlage von unsicheren Fakten der intellektuell geführten Forschungen aufgebaut. Jedes System steht als Garant für den erreichten Status quo in der Entwicklung der Menschheitsgeschichte. Doch jedes einmal etablierte System, politischer oder religiöser Art, nimmt starre Formen an und wehrt sich gegen jegliche Wandlung und Veränderung. In Krisenzeiten also halten die haltlos gewordenen Menschen Ausschau nach einem Retter, einem Erlöser, der ihnen ein Seil zuwirft, um sie vor dem Ertrinken zu retten. In Angst und Panik geraten, ergreifen sie jedes Angebot der Erlösung, nicht wissend, dass sie zwar aus den unsicheren Wassern der sichtbaren Schöpfung herausgezogen werden, dafür aber vom Lebensfluss auf sichtbarer und unsichtbarer Ebene getrennt werden und in jenseitigen Gebieten dahinvegetieren. Die Lehren, die dem Menschen den Weg zum Leben wieder weisen wollen, warnen vor den Gefilden, die von den Manen der Verstorbenen bevölkert werden. Wo aber liegt der Ausweg aus dem Dilemma?

Rückkehr in die Schöpfung

In der Schöpfung bleiben, den Schöpfungsatem in sich und um sich spüren und gleichzeitig teilhaben an einer Existenzwirklichkeit, deren Realität für das konditionierte menschliche Bewusstseins- und Begriffsvermögen nicht fassbar ist – so könnte man das Ziel vage umschreiben. In den Wassern des Lebens bleiben und trotzdem nicht untergehen, bedarf es da nicht einer besonderen, übernatürlichen Magie? Diese Magie besteht, wie in den taoistischen Schriften betont wird, in nichts anderem als dem täglichen Wenigerwerden. Es geht um ein Wenigerwerden nach den feinstofflichen und den grobstofflichen Seinsstrukturen, die sich nach der Abkehr von den Urprinzipien im Zustand der Isolation aus den polar ausgerichteten Ätherkräften gebildet haben. Die Äther der Schöpfung sind wie der Kosmos selbst nach dem Dreierprinzip aufgebaut. Sie unterliegen der ständigen Wandlung, welche bewirkt, dass die drei Aspekte, die sich gegenseitig abbauen und wieder aufbauen, immer wieder eins werden. Sobald aber ein Eigenwille auf der Ebene des Makrokosmos oder des Mikrokosmos in diese stete Wandlung eingreift, degenerieren die hohen Ätherkräfte. Es entstehen niedere, polar gespaltene Ätherkräfte. Der in der jüdischen Tradition berichtete Fall aus der Urschöpfung besteht darin, dass sich der von den niederen Äthern belebte Mensch in einem polaren Daseinsfeld wiederfindet. Hier wird er von den beiden Polen, die seinem Bewusstsein nach unvereinbar sind, aufgerieben. Seine körperliche Form ist den Wandlungen nicht mehr gewachsen. Auf den vier Inkarnationsebenen – Denken‚ Fühlen, Wollen, Handeln – macht sich im Verlauf des Lebens eine der Polarität eigene Starrheit bemerkbar. Der Körper erfährt schließlich seine Zerbrechung – den Tod.

Der Rückweg beginnt wie jeder andere Weg mit dem ersten Schritt. Ist dieser gut getan, so findet der Weg ein gutes Ende. Am Anfang des Weges sind dem Sucher nach der anderen Wirklichkeit die Gefahren und Hindernisse nicht bekannt. Seine Verstrickungen und Irrungen sind subtiler und tiefgreifender, als er sich dies selbst eingestehen will. Noch ist er im Nebel der Illusionen gefangen. Warum, so fragt er sich, soll er liebgewonnene und oft erprobte Verhaltensmuster aufgeben? Doch er strauchelt solange, bis er sich im Zuge der Selbsterkenntnis mit den ihn lenkenden Gewohnheiten und den kosmischen Gesetzen auseinandersetzt. Er braucht Erfahrungen, die ihn befähigen, seine Lebensweise aus kosmischer Sicht zu betrachten. Diese Sichtweise kann in ihm die Sehnsucht wecken, in die Einheit der ursprünglichen Schöpfung zurückzukehren, in jene Schöpfung, die vom ausgesprochenen Wort des nicht-geoffenbarten Einen geschaffen wurde und welche gleichzeitig Sein und Nicht-Sein ist. Ein Schauder ergreift ihn, wenn er die Dürftigkeit des intellektuellen Wissens gegenüber der Fülle des wahren Wissens erkennt. In diesen Augenblicken ahnt er, was sein jetziges Leben von dem Leben der wahrhaft Lebenden trennt.

Ist der Schritt, den er anstrebt zu tun, nicht zu gewagt und zu groß für ihn, den nicht heldenhaften, verzweifelt nach Befreiung ringenden Menschen? Wer kann für ihn dieses Wunder geschehen lassen? In solchen Momenten des Kleinmutes hat er das viel größere Wunder vergessen, nämlich die Gegenwart des Kleinodes, das in seiner Brust eingeschlossen ist. Es ist das Überbleibsel aus der nicht polar gespaltenen Urschöpfung. Dieses Überbleibsel wird der Eckstein für das neue Gebäude sein. Diese Zusage ist ein wesentlicher Bestandteil der universellen Gesetzmäßigkeiten. Diese sind vom Kosmos gegeben und wurden nicht nach menschlichen Maßstäben festgesetzt. Kenntnisse von diesen Gesetzmäßigkeiten geben dem geistigen Sucher Sicherheit und Vertrauen. Vertrauen in den Weg ist wichtiger als Vertrauen in eine Institution oder eine Person. Das heißt mit anderen Worten: das Gelingen des Weges hängt weniger von der Beziehung Lehrer-Schüler als von der fortschreitenden Reintegration in die kosmische Einheit ab. Auftauchende Hindernisse, früher so sehr gefürchtet, werden jetzt bereitwillig angenommen, denn sie sind für den Sucher wertvolle Markierungspunkte auf dem geistigen Weg. An der Intensität der Hindernisse kann er erkennen, dass er eins geworden ist mit dem Weg.

Mit gleicher Intensität wird die Arbeit an der Baustelle in seinem Mikrokosmos fortgesetzt. Der Sucher kann sich nicht länger unreflektiert seinen Gewohnheiten im Denken, Fühlen, Wollen und Handeln überlassen. In nicht nachlassender Aufmerksamkeit und Wachsamkeit spürt er die Fesseln in den vier Inkarnationsebenen auf und stellt sie in die Gegenwart des Anderen. Dieser kann in dem Maße wachsen, wie der Mensch aus den Bausteinen dieser Natur kleiner wird.

Wer aber ist dieser kommende neue Mensch und wo befindet sich das Lebensfeld, dem er angehört? Hat sich der Transformierende im Wandlungsgeschehen aufgelöst und ist ins reine Nichts eingegangen? Nein, er ist Angehöriger eines Reiches geworden, von dessen Existenz das menschliche Fassungsvermögen nur in der Negation Aussagen machen kann. Er befindet sich womöglich an der gleichen Stelle im Universum wie vor der Umwandlung, er ist allerdings für die trüben Augen der anderen in der Polarität gefangenen Menschen nicht mehr sichtbar. Diese andere Wirklichkeit ist uns, so wird es in allen Lehren von der inneren Transformation betont, näher als Hände und Füße, das heißt das Himmelreich ist in uns. Im Sucher selbst liegt der WEG, der ihn zur WAHRHEIT führt, und diese öffnet ihm das Tor zum LEBEN.

weiterführende Literatur:

Laotse: „Tao Te King“ (Neuübersetzung von Heinz Klein)
Heinz Klein: „Briefe zum Tao Te King“
Heinz Klein: „Die Magie vom Wenigerwerden. Die Transformation zum wahren Menschen“
Heinz Klein: „Sein eigener Meister und Schüler. Der einfache, direkte Weg“

Heinz Klein

Heinz Klein

Heinz Klein, Jahrgang 1943, absolvierte ein Kunststudium an der Akademie in Brüssel. Er war vier Jahre Dozent an der Hochschule für chinesische Kunst in Taipei/Taiwan und studierte die chinesische Sprache. Bei verschiedenen Aufenthalten in Japan wurde er in den Zen-Buddhismus eingeführt. Beim Studium der Sinologie war sein Fachgebiet die chinesische Medizin, worüber er promovierte.
Dr. Heinz Klein übersetzte Laotses "Tao Te King" neu, da er dies aufgrund seiner jahrelangen Beschäftigung mit dem chinesischen Urtext als notwendig erachtete.

Beim Verlag Zeitenwende erschien von ihm:
- "Tao Te King" von Laotse (Neuübersetzung, 2005, 2. Auflage: 2012)
- "Briefe zum Tao Te King" (2005)
- "Medizin und Alchemie – Wege zum Heil im traditionellen China" (2005)
- "Die Magie vom Wenigerwerden – Die Transformation zum wahren Menschen" (2005)
- "Sein eigener Meister und Schüler - Der einfache, direkte Weg" (2007)
- "Ihr seid Götter - Die Suche nach Unsterblichkeit" (2014)
- "Das wahre Erbe der Katharer - Zeitzeugnisse" (2014)
- "Das TAO TE KING und der Weg zu wahrhafter Freiheit" (E-Book, 2016)
Heinz Klein

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