Du hast täglich die Wahl Lebensführung

Du hast täglich die Wahl #1: Über das Leben des eigenen Traumes und das Erreichen von Zielen

Wer möchte nicht seinen Traum leben, seine Ziele erreichen? – Ob Tagtraum oder Schlaftraum, bei beidem sind wir selbst eher passiv und mit unserer Wahrnehmung außerhalb der alltäglichen Welt. Wir befinden uns in unserer Innenwelt, die wir ohne das Gebunden-Sein an alltägliche Grenzen und Gesetzmäßigkeiten so gestalten können, wie wir es wünschen. In dieser unserer Innenwelt können wir uns alles „erträumen“. Etwas davon in die alltägliche Realität zu bringen, ist etwas ganz anderes.

Ein Zwischenschritt auf diesem Weg ist die Vision, über die ich den Traum in eine realisierbare Nähe des alltäglich Machbaren bringe. Doch eine Vision muss ich mir erarbeiten und etwas dafür tun, und das kann anstrengend werden. Noch anstrengender wird es dann, die Vision umzusetzen und zu realisieren. Von der Traumebene hin zur Realisierung in der alltäglichen Welt stehe ich immer wieder vor der Wahl: nehme ich den leichten Weg und bleibe ich im passiven Traum oder schlage ich den richtigen, den anstrengenden Weg ein und eröffne mir somit die Chance, etwas von diesem Traum zu realisieren.

Bei der Definition von Zielen, wie sie oft bei der Berufswahl, der Karriereplanung, bei einer Neuorientierung, Firmengründung und ähnlichem erfolgt, sind wir wach und aktiv, doch auch da geht es um die Wahl, entweder populären, vorgegebenen und gesellschaftlich akzeptierten Zielen zu folgen und damit einen einfachen/leichten Weg zu gehen oder anzustreben, die eigenen Ziele zu erreichen, was deutlich schwieriger, aber letztlich die richtige Wahl ist. Das Richtige ist eben meist nicht so einfach, weshalb Menschen gerne die Ziele anderer übernehmen, weil es einfach einfach ist. Das Problem mit den übernommenen Zielen ist jedoch, dass diese mit der Zeit in Konflikt geraten mit den in einem selbst ruhenden Widersprüchen. Diese dann entstehenden Konfliktsituationen, zu denen auch die großen Sinnfragen des Lebens gehören, entscheiden darüber, ob sich jemand aufgibt und weiterhin den Zielen anderer Menschen nachhechelt in der Hoffnung, etwas davon zu profitieren, oder ob er sich besinnt und eine andere Wahl trifft.

Neben der von mir selbst beeinflussbaren Traumebene und der hauptsächlich intellektuell geführten und für Manipulationen anfälligen Zieldefinition gibt es noch einen dritten Weg: den der Berufung. Die individuelle Berufung ergibt sich aus dem persönlichen Lebensweg und der Art, wie ich ihn gehe. Je selbstbestimmter ich ihn gehe, desto klarer kann sich eine Berufung zeigen, je fremdbestimmter ich bin, umso schwieriger ist es, dass sie sich offenbart.

Um wirklich erkennen zu können, ob man eine Wahl hat, sollte man die vier Grundgesetze der Systeme kennen; diese gelten für jede Art von System, für fremde wie für selbstgemachte.

  1. Im System geht es nur um das System.
  2. In einem System haben wir keine Wahl außer der für das System.
  3. Im System kann dieses selbst nicht geändert werden.
  4. Jedes menschengemachte System ist endlich.

Egal ob große weltanschaulich-ideologische Systeme wie Kapitalismus, Sozialismus, Kommunismus, Islam, Christentum, Buddhismus, Demokratie, Absolutismus oder kleine persönliche wie die eigene Innenwelt, innerhalb dieser unterliegen beispielsweise Berufswahlen oder andere Entscheidungen diesen Grundgesetzen. Im Sinne einer echten Wahl sollten wir erkennen, dass es immer um die Sache und nie um Systeme gehen sollte, denn diese sind ebenso austauschbar wie alles andere im Außen, weshalb es gilt, weitestgehend aus den Systemen auszusteigen und andere Räume zu öffnen, aus denen heraus man die Systeme überblickt. Doch letztendlich haben wir auch hier nur die Wahl zwischen richtig und einfach. Richtig ist meist nicht einfach, doch wartet am Ende ein traumhaftes Leben auf uns. Mit einfach bleibt das echte, freie und selbstbestimmte Leben immer nur ein Traum. – Du hast die Wahl!

Literaturhinweise:

   

Norbert Paul

Norbert Paul

Norbert Paul (Jahrgang 1960) war geschäftlich national und international in hohen Entscheiderpositionen erfolgreich tätig. Seit seinem 18. Lebensjahr übt er sich in verschiedenen Kampfkunstformen; zahlreiche Meistertitel, ein Ehrenplatz in der Millennium Hall of Fame und Ehrungen auf internationaler Ebene sind beeindruckende Ergebnisse dieses Wirkens. Auch die alternative Heilkunst kam sehr früh in sein Leben, erst als Ratsuchender, dann als Lernender und heute als Lehrender. Somit ist es ihm möglich, wie in uralten Traditionen die Kampfkunst und die Heilkunst zu verbinden.
Mit dem Neuen Abendländischen Schamanismus schuf er ein einzigartiges westlich-schamanisches Schöpfungs- und Lebensmodell und mit dem Runen-Qi-Gong ein Bewegungs- und Gesundungssystem, welches dem Yoga oder dem Tai-Chi und anderen östlichen Stilen ebenbürtig ist. Als Ausbildungsleiter für den Neuen Abendländischen Schamanismus, für das Runen-Qi-Gong sowie das Life-Transformation-Healing unterstützt er Menschen, welche schöpfungsrichtige Veränderungen nicht nur leben, sondern selbst weitergeben möchten.
Beim Verlag Zeitenwende erschien von ihm:
- Runen-Qi-Gong für Gesundheit und Lebensfreude - Das Übungsbuch zum abendländischen Bewegungssystem (2011) -
Der Neue Abendländische Schamanismus - Handbuch für ein Leben im Einklang mit der Schöpfung (2012)
- Alte Pfade - neue Wege. Zeitgemäße Naturspiritualität (2015)
Norbert Paul

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